Artikel-Nr.: 1232
Artikel-Nr.: 0157
Die Mexikanischer Stachelmohn, chicalote oder lateinisch Argemone mexicana, ist eine einjährige, robuste und schnell wachsende Pflanze aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Sie stammt ursprünglich aus Mittelamerika, wurde jedoch nach Asien eingeführt, wo sie heute natürlich im Norden Indiens vorkommt.
Die Blätter sind gelappt, tief eingeschnitten und weisen dornige Ränder auf, was der Pflanze ein raues Aussehen verleiht. Sie sind in der Regel 15 bis 20 cm lang.
Ihre attraktiven Blüten sind blassgelb und bestehen aus fünf oft zurückgebogenen Blütenblättern. Die Blütezeit findet während des Sommers statt.
Die Früchte sind ovale, dornige Kapseln von etwa 2 bis 5 cm Länge, die die Samen enthalten.
Die Samen des Mexikanischen Stachelmohns sind schwarz bis braun, sehr rund geformt, glatt und haben einen Durchmesser von etwa 2 Millimetern.
Die Argemone, oft als Stachelmohn bezeichnet, ist vor allem für ihre Eigenschaften in kräuterkundlichen Traditionen bekannt. Die verschiedenen Teile der Pflanze, insbesondere die Blätter und Blüten, werden als Aufguss oder Abkochung wegen ihrer Vorzüge verwendet.
Im technischen und industriellen Bereich werden die Samen der Argemone wegen ihres reichhaltigen Öls extrahiert. Obwohl dieses Öl für den menschlichen Verzehr giftig ist, findet es zahlreiche Anwendungen als Schmiermittel, bei der Herstellung von Seifen oder als Brennstoff für die Beleuchtung.
Sie wird auch wegen ihrer antifungalen und antibakteriellen Eigenschaften untersucht, was die Entwicklung natürlicher Pestizide zum Schutz von Kulturen gegen bestimmte Schädlinge ermöglicht.
Trotz ihres Nutzens ist die Argemone eine Pflanze, die aufgrund ihrer Toxizität große Vorsicht erfordert.
Das Vorhandensein starker Alkaloide kann schwere Vergiftungen verursachen, wenn sie versehentlich eingenommen wird oder wenn ihr Öl Speiseöle verunreinigt. Ihre Verwendung bleibt daher streng durch Experten der Pharmakognosie und traditionelle Heilpraktiker kontrolliert, um jegliches Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung zu vermeiden.
Nicht ohne ärztlichen Rat verzehren.
Diese Sorte wächst in allen Bodenarten, selbst in schweren Böden. Sie ist sowohl im Freien als auch im Innenbereich sehr einfach zu kultivieren. Es wird dennoch empfohlen, ein Substrat zu verwenden, das reich an organischen Stoffen und sehr leicht ist.
Aufgrund ihrer Herkunft aus Halbwüstengebieten benötigt sie nicht viel Wasser. Einmal Gießen pro Woche im Sommer ist für ihre gute Entwicklung völlig ausreichend.
Sie benötigt viel Licht; die Pflanze sollte nach Möglichkeit in der vollen Sonne stehen. Bei künstlicher Beleuchtung sind HPS- oder MH-Lampen sowie Gartenbau-LEDs mit rotem und blauem Spektrum zu bevorzugen.
Diese kleine, seltene dornige Pflanze liebt die Wärme. Sie wächst sehr gut bei Temperaturen zwischen 25 und 35 °C. Ihre Winterhärte ist jedoch gering; sie verträgt keine negativen Temperaturen im Winter.
Sie lässt sich nicht durch Stecklinge vermehren; die einzige Möglichkeit der Vermehrung ist die Aussaat.
Diese mittelamerikanische Pflanze ist sehr resistent gegen Krankheiten und Schädlinge.
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