Artikel-Nr.: 1232
Artikel-Nr.: 0157
Der Korallenbaum, auch Hahnenkammbaum, Erythrine (Erythrina) genannt, ist eine Pflanze, die eine Höhe von 3 bis 4 Metern erreicht und nur bedingt winterhart ist. Er gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum aus. Man findet ihn hauptsächlich in den warmen und tropischen Regionen beider Hemisphären.
Die Blütezeit ist einer der bemerkenswertesten Aspekte dieser Pflanze. Die Blüten sind in der Regel leuchtend rot und in Trauben gruppiert. Sie haben eine röhrenförmige Form, was sie für Bestäuber wie Vögel und Bienen sehr attraktiv macht. Die Blütezeit beginnt im frühen Frühjahr.
Die Blätter sind meist zusammengesetzt und dreizählig geformt. Die Teilblätter sind hellgrün, haben eine glatte oder leicht raue Oberfläche und sitzen an langen Blattstielen. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und können eine beachtliche Größe erreichen, wodurch der ausgewachsene Baum einen schönen Schatten spendet.
Die Frucht ist eine Schote. Diese Schoten sind flach, länglich und können mehrere Zentimeter lang werden. Die Farbe variiert je nach Reifegrad von Grün bis Braun. Wenn die Schoten trocknen, öffnen sie sich und geben die Samen frei, was deren Verbreitung begünstigt. Die Früchte werden oft als dekoratives Element angesehen und verleihen der Pflanze ein zusätzliches visuelles Interesse.
Die Samen des Korallenbaums haben die Form einer kleinen Bohne von etwa 6 Millimetern Länge mit einem länglichen braunen Teil auf der Unterseite und sind sehr leicht.
Das Hauptinteresse an der Erythrina liegt in ihrem ästhetischen Wert. Sie ist aufgrund ihrer spektakulären und ungewöhnlichen Blüte als Zierpflanze sehr geschätzt. Die Samen des Korallenbaums wurden früher von den Azteken als Heilmittel und als nootropische Pflanze bei religiösen Ritualen verwendet. In Guatemala dienen sie in schamanischen Ritualen zur Wahrsagung.
Nicht wegen psychoaktiver oder medizinischer Wirkungen konsumieren; Anbau ausschließlich zur Erhaltung der botanischen Art.
Heute werden sie hauptsächlich zur Herstellung von Halsketten und anderem ethnischen Schmuck verwendet. In der Landwirtschaft dient dieser Baum zudem oft als Stütze für Pfefferpflanzen.
Er bevorzugt einen gut durchlässigen, leichten Boden, der reich an organischer Substanz ist. Er kann in verschiedenen Bodenarten wachsen, ideal ist jedoch ein leicht saurer Boden. Es wird empfohlen, zu lehmige, kompakte Böden oder Bereiche, die zu Staunässe neigen, zu vermeiden.
Diese Sorte benötigt einen Standort in der vollen Sonne, um optimal zu wachsen. Halbschatten wird toleriert, aber viel Licht ist entscheidend für eine üppige Blüte.
Dieser eher exotische Baum bevorzugt warmes Klima und verträgt keinen Frost. Er gedeiht bei Temperaturen zwischen 15 °C und 30 °C. Minusgrade können Schäden verursachen, daher wird empfohlen, ihn in kalten Regionen zu schützen oder im Haus zu überwintern.
Das Gießen sollte mäßig erfolgen. Das bedeutet regelmäßiges Gießen, besonders während Trockenperioden, aber ohne den Boden zu vernässen. Lassen Sie den Boden zwischen den Wassergaben gut abtrocknen.
Es wird empfohlen, die Basis während der Wachstumsphase mit einem ausgewogenen Dünger zu versorgen, um die Blüte zu fördern. Ein Rückschnitt kann durchgeführt werden, um die Verzweigung anzuregen und die Form des Baumes zu erhalten.
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