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Das Seifenwurz oder Echte Seifenkraut, auch bekannt als Waschkraut, lateinisch Saponaria officinalis, gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Es ist eine ausdauernde Staude mit einer Höhe von etwa 60 cm, die sehr winterhart ist. Mit einer Frostbeständigkeit bis -15 °C wächst sie sehr schnell und ist unkompliziert im Anbau.
Die weiße, duftende Blütezeit beginnt im Frühsommer und reicht bis in den frühen Herbst. Die Blüten sind weiß und sternförmig. Die Wurzeln des Seifenkrauts sind faserig und weit verzweigt; sie wachsen als leicht fleischige Rhizome. Der Stängel steht meist aufrecht und ist fein behaart, was ihm eine leicht samtige Textur verleiht. Die Farbe des Stängels variiert zwischen Grün und Braun; er kann besonders im oberen Bereich, wo die Blüten sitzen, verzweigt sein.
Ähnlich wie das Panamaholz können die blühenden Triebspitzen der Pflanze Seife ersetzen, um empfindliche Textilien zu waschen, die zum Ausbleichen neigen. Der Name „Seifenkraut“ rührt vom Gehalt an Saponinen her – Substanzen, die schäumen und als natürliches Reinigungsmittel wirken.
Getrocknete und gereinigte Wurzeln können zu einem Pulver verarbeitet werden, das früher zum Händewaschen verwendet wurde. Mit Soda vermischt, diente es auch zum Bleichen von Wolle und hellen Spitzen.
In der Medizin wird der Absud aus Blättern und Wurzeln in der Dermatologie verwendet.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Das Seifenkraut gedeiht sehr gut in einem Substrat, das reich an organischer Substanz ist. Der Boden sollte nach Möglichkeit gut durchlässig sein.
Die Pflanze bevorzugt sonnige Standorte, um sich optimal entfalten zu können.
Saponaria officinalis wächst besonders schnell, wenn der Boden kühl und feucht gehalten wird. Während der großen Sommerhitze benötigt die Pflanze regelmäßig Wasser. Im Winter begibt sich die Pflanze in die Vegetationsruhe; eine Bewässerung ist dann nicht mehr erforderlich.
Die Saponaria lässt sich sowohl durch Aussaat als auch durch Stecklinge vermehren.
Für Stecklinge:
Obwohl die Pflanze robust ist, kann sie von Blattläusen (die die Pflanze schwächen) oder Milben (die gelbe Blätter verursachen) befallen werden. Zu den häufigen Krankheiten gehört der Echte Mehltau, der einen weißen Belag auf den Blättern bildet und mit Kupferkalk (Bordeauxbrühe) behandelt werden kann.
Schneiden Sie die trockenen Stängel zu Beginn des Winters bodennah zurück.
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