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Der Borretsch, auch bekannt als Gurkenkraut oder lateinisch Borago officinalis, ist eine schnell wachsende, einjährige krautige Pflanze, die eine Höhe von 50 bis 80 cm erreicht. Er gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae).
Seine Blätter sind breit, rau und von tiefgrüner Farbe. Sie haben eine behaarte Textur aufgrund feiner Borsten, die ihre Oberfläche bedecken.
Er blüht von Juni bis September. Die Blüten sind sternförmig, von leuchtend blauem Glanz und bestehen aus fünf Blütenblättern. Sie sind für Bestäuber äußerst attraktiv.
Samen der Gurkenkraut sind schwarz, länglich und rau. Sie haben eine durchschnittliche Länge von 5 Millimetern.
Borretsch ist aufgrund seines einzigartigen Geschmacks, der an Gurken erinnert, eine wertvolle Pflanze in der Küche und in der kulinarischen Dekoration.
Seine intensiv azurblauen Blüten sind essbar und dienen oft zur Verfeinerung von Salaten, Suppen oder Desserts, wobei sie eine ästhetische und erfrischende Note verleihen.
Die jungen Blätter können auch wie Spinat gekocht verzehrt oder zur Aromatisierung von Sommergetränken verwendet werden.
Borretsch wird hauptsächlich wegen des aus seinen Samen gewonnenen Öls genutzt. Dieses Öl ist außergewöhnlich reich an Gamma-Linolensäure, einer essenziellen Fettsäure, die für ihre feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften für die Haut bekannt ist.
Im Garten ist Borretsch ein wichtiger ökologischer Verbündeter für Landwirte und Gärtner. Er ist eine hervorragende Trachtpflanze, die zahlreiche Bestäuber wie Bienen und Hummeln anlockt und so die Artenvielfalt und die Obstproduktion in der Umgebung fördert.
Darüber hinaus macht ihn seine Fähigkeit, bestimmte Schädlinge abzuwehren, insbesondere Schnecken und Kohlweißlingsraupen, zu einer idealen Begleitpflanze zum natürlichen Schutz von Gemüsegärten.
Er bevorzugt frische, gut durchlässige und humusreiche Böden. Ein leicht alkalischer Boden ist ideal, er passt sich aber auch neutralen Böden gut an.
Diese Pflanze mit den essbaren Blüten liebt helles Licht. Sie toleriert leichten Schatten, aber ein vollsonniger Standort fördert ein besseres Wachstum und eine reichere Blüte.
Er gedeiht optimal bei Temperaturen zwischen 15 °C und 25 °C. Er ist kälteresistent und verträgt Temperaturen bis zu -5 °C. Seine USDA-Winterhärtezone ist 4b.
Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen, besonders während trockener sommerlicher Perioden. Gießen Sie die Pflanze direkt an der Basis.
Stecklinge: Durch Triebstecklinge während der Sommermonate.
Krankheiten: Er ist anfällig für Mehltau, eine Pilzerkrankung, die sich bei zu hoher Luftfeuchtigkeit entwickelt und durch einen weißen Belag auf den Blättern erkennbar ist.
Schädlinge: Hauptsächlich Blattläuse sowie Schnecken, welche die jungen Sämlinge und Blätter fressen.
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