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Taxus baccata EUROPÄISCHE EIBE (6 samen)

0198

GEMEINE EIBE samen

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Beschreibung

Die Eibe ist ein Nadelbaum aus der Familie der Eibengewächse (Taxaceae). Aufgrund ihres langsamen Wachstums ist sie ein Baum, der sich hervorragend für den Formschnitt eignet. Ein Eibenbestand wird oft als Eibenhain bezeichnet. Solche natürlichen Eibenwälder sind heutzutage sehr selten geworden. Eibenhaine gelten in Nordafrika als heilige Wälder. Der Baum kann über 2000 Jahre alt werden. Seine Höhe variiert im Erwachsenenalter zwischen 6 und 10 Metern.

Das Eibenholz ist bekannt für seine Dichte, Härte und große Elastizität. Es weist einen schmalen, gelblich-weißen Splintholzrand auf, der sich deutlich vom orange-roten bis violett-braunen Kernholz (Duramen) abhebt. Es ist ein fäulnisresistentes Holz, das nicht verrottet und historisch besonders für die Herstellung von Bögen sowie für feine Tischlerarbeiten geschätzt wurde.

Die Blätter erscheinen als flache, weiche und nicht stechende Nadeln. Sie sind 2 bis 3 Zentimeter lang. Ihre Oberseite ist glänzend dunkelgrün, während die Unterseite matter und heller grün gefärbt ist. Sie sind spiralig an den Zweigen angeordnet. Die Nadeln sind immergrün und sehr giftig.

Die Samen der Eibe (Taxus baccata) sind oval, braun und haben die Größe eines kleinen Olivenkerns. Sie befinden sich nicht in einem klassischen Zapfen, sondern sind teilweise von einem fleischigen, leuchtend roten Samenmantel (Arillus) umgeben. Der Samen selbst ist aufgrund seiner hohen Konzentration an Taxin, einem cardiotoxischen Alkaloid, extrem gefährlich.

- Verwendung:

Sie wird in Gärten und auf Friedhöfen zur Zierde von Gräbern gepflanzt, entweder als Einzelbaum oder in Form von Hecken. In der freien Natur findet man sie häufig im Unterholz. Diese Pflanze eignet sich hervorragend für die Topiari-Kunst (Formschnitt), mit der man, ähnlich wie beim Buchsbaum, alle Arten von Formen wie Kegel, Kugeln oder Tierfiguren gestalten kann.

Ihr Holz wurde im Mittelalter intensiv für die Herstellung von Langbögen und Armbrüsten verwendet. Dieses dunkelrote Holz ist nach wie vor sehr beliebt für die Fertigung von Kleingegenständen und für dekorative Furniere. Es wird auch im Möbelbau und für Zaunpfähle verwendet.

Dieser Baum wurde von den Kelten verehrt. Aus seinen Blättern wurde durch Kochen Gift extrahiert. Der griechische Arzt Dioskurides, Chirurg in Neros Armeen, hatte sogar Angst, vergiftet zu werden, wenn er unter ihren Blättern schlief.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die beste Zeit für die Aussaat der Eibe ist im Oktober oder November.
  • Säen Sie die Samen in eine Schale mit einer Mischung aus Blumenerde und Sand.
  • Lassen Sie die Kultur den ganzen Winter über in einem Kalthaus, um die Stratifikation (Kältebehandlung) durchzuführen.
  • Die Keimung erfolgt im Frühjahr nach der Winterperiode.
  • Wenn Sie im Frühjahr säen möchten, müssen die Samen zuvor 2 bis 3 Monate stratifiziert werden.
  • Die Keimung beginnt in der Regel 4 bis 8 Wochen nach Abschluss der Stratifikation.

- Bodenart / Substrat:

Die Eibe ist sehr tolerant und passt sich fast allen Bodentypen an, ob sauer oder kalkhaltig. Sie bevorzugt jedoch frische, tiefe und humusreiche Böden. Eine gute Drainage ist unerlässlich, da sie zwar Feuchtigkeit schätzt, aber keine langanhaltende Staunässe verträgt, die ihre Wurzeln ersticken könnte.

- Standort / Lichtverhältnisse:

Sie ist einer der wenigen Nadelbäume, die an fast jedem Standort wachsen können. Sie gedeiht in praller Sonne ebenso wie im Vollschatten. Im Schatten ist ihr Wachstum langsamer und das Laub weniger dicht, während sie in der Sonne sehr buschig wird. Diese Vielseitigkeit macht sie zu einer bevorzugten Wahl für Hecken und das Unterholz.

- Temperatur / Winterhärte:

Taxus baccata ist extrem winterhart. Sie verträgt Temperaturen bis zu -20°C oder sogar -25°C ohne größere Schäden. Sie ist auch widerstandsfähig gegen Sommerhitze, sofern der Boden nicht völlig austrocknet.

- Bewässerung / Wasserbedarf:

Ihr Wasserbedarf ist mäßig. Es ist notwendig, junge Pflanzen in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung regelmäßig zu gießen, besonders im Sommer. Sobald sie gut etabliert ist, ermöglicht ihr kräftiges Wurzelsystem das Überstehen vorübergehender Trockenperioden.

- Vermehrung:

Die Stecklingsvermehrung ist die am häufigsten angewandte Methode, da sie die Sorteneigenschaften beibehält. Stecklinge von halbverholzten Trieben werden Ende Sommer oder im Herbst geschnitten. Eine Aussaat ist nach der obligatorischen Stratifikation ebenfalls möglich.

- Schädlinge / Krankheiten:

Die Eibe ist insgesamt wenig anfällig, kann aber von Eibenschildläusen befallen werden, die Rußtau (einen schwarzen Belag) verursachen. Die schwerwiegendste Krankheit ist die Wurzelfäule durch Phytophthora bei übermäßiger Nässe.

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