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Paullinia cupana GUARANA (5 samen)

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GUARANA samen

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Beschreibung

Guarana, lateinisch Paullinia cupana, ist eine exotische Pflanze mit mittlerem Wachstum, die zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) gehört. Es handelt sich um einen nicht winterharten Kletterstrauch, der in Brasilien im Amazonas-Regenwald Südamerikas beheimatet ist. Die Pflanze nutzt die Bäume des tropischen Waldes als Stütze, um das Licht des Blätterdachs zu erreichen. Unter diesen Bedingungen kann sie eine Länge von 10 bis 12 Metern erreichen. Um die Ernte der Früchte zu erleichtern, stutzen die Erzeuger die Pflanze oft, damit sie eine strauchige oder buschige Form behält. Sie wird dann auf einer Höhe von 2 bis 3 Metern gehalten. Eine Guarana-Pflanze kann 40 bis 50 Jahre lang leben und produzieren; die ersten Früchte trägt sie etwa ab dem dritten Lebensjahr.

Ihre Blätter sind immergrün, wechselständig und unpaarig gefiedert, mit fünf ovalen, lederartigen Teilblättern. Sie können eine beachtliche Größe erreichen und manchmal über 20 Zentimeter lang werden. Als Liane nutzt sie Ranken, die aus den Blattachseln entspringen, um an den Waldbäumen emporzuklettern. Die Blütezeit zeigt sich in Form von langen Trauben, die bis zu 30 Zentimeter lang werden können.

Die Blüten sind klein, grünlich-weiß oder cremefarben und verströmen einen dezenten Duft. Sie sind eingeschlechtlich, wobei männliche und weibliche Blüten am selben Blütenstand vorkommen.

Die Frucht ist eine Kapsel von der Größe einer Haselnuss, deren Farbe bei Reife von Gelb-Orange bis hin zu leuchtendem Rot variiert. Ihre Besonderheit liegt in ihrem Aussehen beim Öffnen: Die Kapsel spaltet sich teilweise und gibt ein fleischiges, weißes Fruchtfleisch frei, das einen schwarzen Samen umschließt.

Die Guarana-Samen sind kugelförmig, haben einen Durchmesser von etwa 1 cm und sind glänzend schwarz oder sehr dunkelbraun. Sie sind aufgrund ihrer außergewöhnlichen Konzentration an Guaranin (Koffein) der wertvollste Teil der Pflanze.

- Eigenschaften:

Getränke: Dies ist die weltweit verbreitetste Verwendung. In Brasilien ist Guarana-Limonade eine nationale Institution. Im Rest der Welt werden Samenextrakte Energy-Drinks und Vitalitäts-„Shots“ zugesetzt, um die Wachsamkeit und Konzentration zu steigern – dank einer Koffeinfreisetzung, die langsamer und langanhaltender ist als bei Kaffee.

Gewichtsmanagement: Guarana ist ein Hauptbestandteil in phytotherapeutischen Produkten zur Gewichtskontrolle. Seine fettverbrennenden Eigenschaften stimulieren den Grundumsatz.

Traditionelle Medizin: Für die indigenen Völker des Amazonas, wie die Maués, wird Guarana seit Jahrhunderten als natürliche Medizin verwendet. Die Samen werden traditionell getrocknet, geröstet und zu einer Paste zerstoßen, die zur Behandlung von Kopfschmerzen, Fieber und Verdauungsstörungen dient.
Nicht wegen psychoaktiver oder medizinischer Wirkungen konsumieren; Anbau ausschließlich zur Erhaltung der botanischen Art.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die ideale Zeit für die Aussaat von Guarana ist im Juni oder Juli, wenn die Temperaturen ausreichend hoch sind.
  • Pflanzen Sie die Samen 1 cm tief in zuvor befeuchteten Torf.
  • Verwenden Sie kleine Töpfe (10 x 10 cm).
  • Wässern Sie bei der Pflanzung ausgiebig.
  • Stellen Sie die Töpfe in ein Gewächshaus bei einer hohen Temperatur zwischen 30 °C und 35 °C.
  • Die Keimung ist langsam und erfolgt in der Regel nach 6 bis 8 Wochen.

- Bodenart / Substrat:

Guarana benötigt einen tiefgründigen, fruchtbaren und sehr humusreichen Boden. Sie bevorzugt saure Böden. Das Substrat muss perfekt durchlässig sein und gleichzeitig eine hohe Wasserspeicherkapazität besitzen. Eine Mischung aus 60 % Lauberde, 30 % Torf und 10 % grobem Sand ist ideal.

- Standort / Licht:

In ihrer natürlichen Umgebung ist sie eine Liane des Unterholzes, die zum Licht emporsteigt. Sie schätzt einen hellen Standort, jedoch ohne pralle, direkte Sonne, die das Laub schädigen könnte. Halbschatten oder gefiltertes Licht ist ideal.

- Temperaturen / Winterhärte:

Diese Pflanze ist absolut nicht winterhart und stirbt ab, sobald die Temperaturen unter 10 °C fallen. Sie benötigt eine konstante tropische Hitze, idealerweise das ganze Jahr über zwischen 22 °C und 30 °C.

- Bewässerung / Wasserbedarf:

Der Wasserbedarf ist sehr hoch und konstant. Das Substrat muss immer feucht bleiben, ohne jedoch mit Wasser gesättigt zu sein. Die Luftfeuchtigkeit ist ebenso entscheidend und sollte über 70 % liegen.

- Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat. Sie kann auch durch halbverholzte Stecklinge oder Abmoosen vermehrt werden, um die produktiven Eigenschaften der Mutterpflanzen zu erhalten.

- Schädlinge / Krankheiten:

Bei zu trockener Luft ist Guarana (oder „Warana“) sehr anfällig für Rote Spinnmilben und Schmierläuse. Bei unzureichender Belüftung trotz Feuchtigkeit können zudem Pilzerkrankungen auftreten.

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