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Die Gelbe Pitaya, Gelbe drachenfrucht auch Palora genannt, ist ein schnellwüchsiger, wenig frostharter und epiphytischer Kaktus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Sie klettert mithilfe ihrer Luftwurzeln an Baumstämmen empor.
Ihre nächtliche Blüte erfolgt während der Sommermonate. Die weiß-gelben Blüten sind groß und erreichen einen Durchmesser von 10 bis 30 cm. Sie öffnen sich nur ein einziges Mal und verströmen dabei einen intensiven Duft. Die Bestäubung erfolgt durch Fledermäuse.
Die Samen der gelben Pitaya (von der Art Selenicereus megalanthus) sind schwarz, sehr glatt, länglich und glänzend in Form eines Wassertropfens.
Ihre leuchtend gelbe Frucht ist sehr außergewöhnlich. Sie ist höckerig und etwa so groß wie eine Avocado. Es handelt sich um eine exzellente Frucht mit festem, weißem Fruchtfleisch und süßem Geschmack, die man mit dem Löffel verzehrt.
Die grünen und leicht dornigen Stängel sind dreikantig und geflügelt. Sie können eine Länge von bis zu 50 cm erreichen und besitzen zahlreiche Luftwurzeln.
Ein einzigartiges Geschmackserlebnis:
Die gelbe Drachenfrucht unterscheidet sich von ihren pinkschaligen Verwandten durch ihr deutlich intensiveres Aroma. Ihr weißes, saftiges und glasiges Fruchtfleisch bietet süße Noten, die an eine Mischung aus Honig und Kiwi erinnern. Die kleinen schwarzen Samen sorgen für einen angenehmen Knuspereffekt beim Essen. Sie ist die ideale Frucht für alle, die eine natürliche Süße ohne die bei tropischen Früchten oft vorhandene Säure suchen.
Die gelbe Pitaya in der Küche:
In der Gastronomie wird diese Frucht wegen ihrer Vielseitigkeit und Ästhetik sehr geschätzt. Sie wird häufig gewürfelt in frischen Obstsalaten oder als Topping auf Müsli-Schalen und Joghurt verwendet, um für eine knackige Textur zu sorgen. Ihr hoher natürlicher Zuckergehalt macht sie zudem zu einer hervorragenden Basis für Sorbets oder frisch gepresste Säfte. Für eine elegante Präsentation schneidet man sie einfach in zwei Hälften und löffelt das Fruchtfleisch direkt heraus – ein leichtes und erfrischendes Dessert.
Damit sie gut wächst, muss das Substrat sehr durchlässig, fruchtbar und luftig sein. Die Erde sollte gut drainiert und reich an organischer Substanz sein.
Das Licht sollte hell sein; ein Standort in praller Sonne wird empfohlen, damit die Pflanze gut gedeihen kann.
Die ideale Temperatur liegt zwischen 20 und 35 °C. Darunter stellt die Pflanze ihr Wachstum ein. Dieser Kaktus ist nicht winterhart; er verträgt keine negativen Temperaturen und muss während der Winterperiode ins Haus geholt werden. Seine USDA-Winterhärtezone liegt bei 10-11.
Entgegen dem äußeren Anschein benötigt die Palora im Sommer regelmäßig Wasser, um sich gut zu entwickeln und reichlich zu blühen. Eine Bewässerung alle zwei Tage während der Sommerzeit ist notwendig. Im Winter ist das Gießen nicht ratsam, da die Gefahr besteht, dass das Wurzelsystem verfault.
Die Vermehrung durch Stecklinge der Stängel ist einfach und schnell. Schneiden Sie dazu einen 15 cm langen Stängel ab, lassen Sie die Schnittfläche 24 Stunden lang trocknen, pflanzen Sie ihn dann in einen Topf mit Sand und lassen Sie ihn etwa 3 Wochen lang Wurzeln schlagen. Die Vermehrung erfolgt im Sommer ebenfalls durch Aussaat.
Die Pflanze wird selten von Fressfeinden angegriffen. Gelegentlich kann es zu Angriffen durch Schnecken oder Rote Spinnmilben kommen, was jedoch selten scheint. Wenn das Substrat im Winter zu feucht bleibt, bilden sich orangefarbene Punkte auf den Stängeln – ein Zeichen für einen Pilzbefall. Lassen Sie die Erde austrocknen und behandeln Sie die Pflanze anschließend mit Bordeauxbrühe.
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