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Salvia hispanica CHIA SALBEI (15 samen)

0273

MEXIKANISCHE CHIA samen

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Beschreibung

Der Mexikanische Chia oder die Spanische Salbei ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie stammt ursprünglich aus Mexiko und Guatemala. Chia gab dem mexikanischen Bundesstaat Chiapas im Süden des Landes seinen Namen. Die Pflanze kann eine Höhe von 1 bis 1,5 Metern erreichen.

Das Laub zeichnet sich durch ovale bis lanzettliche Blätter aus, die in der Regel zwischen 4 und 8 cm lang und leicht filzig (tomentiös) behaart sind. Die Blätter sind leuchtend grün und haben eine leicht raue Textur. Die Oberseite der Blätter ist dunkler als die Unterseite.

Die Blüten sind klein und zweiseitig symmetrisch, mit einer Länge von etwa 1 bis 2 cm. Sie treten in verschiedenen Schattierungen auf, die von Violett bis Blau reichen, können aber je nach Sorte auch weiß oder blassrosa sein. Die Blütezeit erstreckt sich in der Regel von Sommer bis Herbst.

Die Samen der Spanischen Salbei, die von der Salvia hispanica stammen, sind klein, rund, glatt und grau gefärbt und messen etwa 2 Millimeter in der Länge.

- Eigenschaften / Verwendung:

Sie wird hauptsächlich wegen ihrer Samen, den sogenannten Chia-Samen, angebaut, die aufgrund ihres außergewöhnlichen Nährwertprofils und ihrer vielfältigen gesundheitlichen Vorteile zu einem sehr beliebten „Superfood“ geworden sind. Ihre Eigenschaften sind vor allem auf ihre bemerkenswerte Zusammensetzung zurückzuführen.

Die Samen der Spanischen Salbei wurden bereits in vorkolumbianischer Zeit von den Ureinwohnern Amerikas angebaut, die sie regelmäßig verzehrten. Diese Art war eine der Nahrungsgrundlagen mehrerer alter Völker Mexikos. Sie diente auch medizinischen Zwecken, aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile, und als Opfergabe für die aztekischen Götter.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.

Die Samen wurden zudem gepresst, um ein Öl zu gewinnen, das als Basis für Körperbemalungen sowie für das Bemalen von Statuen und religiösen Gemälden diente. Der Anbau dieser Art verschwand später fast vollständig und blieb nur in wilder Form erhalten. Diese Samen dienen auch als Vogelfutter, insbesondere für Stieglitze in Gefangenschaft.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die Aussaatzeit für Chia-Salbei ist im Mai, nicht früher, da die Temperaturen sonst zu niedrig sind.
  • Säen Sie die Samen in eine Schale mit feiner Aussaaterde.
  • Bedecken Sie sie mit 2 bis 4 Millimetern Erde.
  • Wässern Sie die Kultur anschließend manuell mit einem Bestäuber und warten Sie unbedingt, bis das Substrat trocken ist, bevor Sie erneut gießen.
  • Stellen Sie die Kulturschale an einen sehr warmen und feuchten Ort, etwa in ein Gewächshaus bei einer Temperatur um die 30°C.
  • Die Keimung erfolgt in der Regel 3 bis 4 Wochen nach der Pflanzung.

- Substrat / Bodenart:

Sie bevorzugt einen gut durchlässigen, leichten und fruchtbaren Boden. Eine Mischung aus Blumenerde mit Sand oder Perlit ist ideal, um eine gute Drainage zu gewährleisten. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert wird für einen erfolgreichen Anbau empfohlen.

- Standort / Licht:

Dieser mexikanische Salbei benötigt einen vollsonnigen Standort, um gut gedeihen zu können. Er sollte mindestens 8 Stunden direktes Licht pro Tag erhalten, um sich gut zu entwickeln.

- Temperatur / Winterhärte:

Die Spanische Salbei wächst sehr gut bei Temperaturen zwischen 22°C und 30°C. Höhere Temperaturen werden toleriert, aber Hitzestress kann die Samenproduktion beeinträchtigen. Die Pflanze ist frostempfindlich, daher ist es wichtig, sie zu schützen, falls die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen.

- Bewässerung / Irrigation:

Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen, aber es ist wichtig, Staunässe zu vermeiden, da diese zum Verfaulen des Wurzelsystems führen kann. Eine mäßige Bewässerung ist vorzuziehen, wobei der Boden zwischen zwei Wassergaben leicht antrocknen sollte.

- Vermehrung:

Stecklinge können zur Vermehrung von Pflanzen verwendet werden. Dazu werden gesunde Stammstecklinge entnommen und in feuchte Erde gepflanzt, bis sie Wurzeln schlagen. Die Aussaat bleibt jedoch die wichtigste Vermehrungsart.

- Schädlinge / Krankheiten:

Obwohl sie eine widerstandsfähige Pflanze ist, kann sie von bestimmten Schädlingen befallen werden. Darunter können Blattläuse und Spinnmilben Schäden verursachen, indem sie sich vom Saft der Blätter ernähren. Schnecken, die von der Feuchtigkeit angezogen werden, können ebenfalls junge Pflanzen fressen. Es ist wichtig, diese Schädlinge zu überwachen, um die Gesundheit und Produktivität der Pflanze zu erhalten.

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