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Der Gift-Lattich, "opium"Lattich ist eine zweijährige Wildkrautvarietät, die eine Höhe von bis zu 2 Metern erreichen kann. Er stammt ursprünglich aus Europa und zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum aus.
Die Samen des wilder-Lattichs von Lactuca virosa sind Achänen, die einen feinen Haarkranz (Pappus) von 2 bis 5 Millimetern Länge besitzen. Dank dieser „Fallschirme“ fliegen sie bei dem geringsten Windhauch sehr leicht davon.
Die Pflanze zeichnet sich durch ihre gelappten und gezackten Blätter aus, die sich entlang der aufrechten Stängel erstrecken. Die Blätter sind von einem intensiven Grün und können bis zu 20 cm lang werden. Ihre Textur ist leicht behaart, und sie sind wechselständig angeordnet, was der Pflanze ein dichtes und buschiges Aussehen verleiht.
Die Blüten sind klein und in Köpfchen zusammengefasst, die leuchtend gelbe Blütenstände bilden und vom Sommer bis zum Herbst blühen. Sie ziehen verschiedene Bestäuber an, insbesondere Bienen. Jedes Blütenköpfchen besteht aus zahlreichen Einzelblüten.
Das gesamte Wildkraut führt einen weißen Pflanzensaft, der Latex ähnelt. Dieser Milchsaft ist eine weiße Flüssigkeit, die Lactucarium enthält – ein starkes Entspannungsmittel, das in Aussehen und Wirkung den Mohngewächsen (Papaveraceae) ähnelt.
Die Blätter und der Saft wurden wegen ihrer beruhigenden Eigenschaften verwendet. Sie werden manchmal zur Behandlung von Angstzuständen, Schlaflosigkeit und nervösen Störungen eingesetzt. In einigen Kulturen wird die Pflanze zur Schmerzlinderung verwendet, insbesondere bei Kopfschmerzen und Muskelschmerzen.
Nicht wegen psychoaktiver oder medizinischer Wirkungen konsumieren; Anbau ausschließlich zur Erhaltung der botanischen Art.
Er entwickelt sich sehr gut in einem gut durchlässigen, leichten und fruchtbaren Boden, wie etwa einer Mischung aus Gartenerde und Kompost, was ein gutes Wachstum begünstigt.
Der Standort sollte in der vollen Sonne oder im Halbschatten liegen. Direkte Sonneneinstrahlung fördert ein optimales Wachstum und eine üppige Blattentwicklung. Er kann Halbschatten tolerieren, aber maximale Sonneneinstrahlung ist vorzuziehen.
Lactuca virosa ist robust und verträgt moderate Temperaturen. Er bevorzugt Temperaturen zwischen 15 und 25 °C. Im Winter kann er leichte Fröste überstehen, aber langanhaltende extreme Temperaturen können seine Gesundheit beeinträchtigen.
Der Wasserbedarf ist mäßig. Regelmäßiges Gießen ist notwendig, besonders in Trockenperioden, um den Boden leicht feucht zu halten. Es ist jedoch wichtig, Staunässe zu vermeiden.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat.
Er kann von bestimmten Schädlingen wie Blattläusen und Nacktschnecken befallen werden. In Bezug auf Krankheiten ist er anfällig für Rost und Echten Mehltau, insbesondere bei übermäßiger Feuchtigkeit. Es wird empfohlen, für eine gute Luftzirkulation zu sorgen und die Pflanze regelmäßig zu kontrollieren, um Befall vorzubeugen.
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